Dynamo Dresden gewinnt im Ostderby gegen den FC Energie Cottbus etwas glücklich mit 2:1. Vor knapp 29.000 Zuschauer (!) avancierte Mickael Pote zum Matchwinner, der beide Tore erzielte. Die Talfahrt von Energie Cottbus geht auch zu Beginn des Rückrundenstarts in der 2. Bundesliga weiter. In der ersten Halbzeit waren die Cottbuser optisch überlegen, ohne dass sie jedoch nennenswerte Torchancen herausspielten. Dresden agierte aus einer sicheren Defensive und lauerte auf Konter.
Der zweite Abschnitt begann so richtig nach dem Geschmack der Hausherren. Einen Lattenknaller von Papadopoulos staubte Pote per Kopf zum Führungstreffer ab. Doch die Freude der Hausherren wehrte nicht lange. Nach schönem Zuspiel von Adlung traf Rangelov Minuten später zum Anschlusstreffer. Als sich die Stadionbesucher bereits mit einem Unentschieden anfreundeten war es erneut Ponte. Er schoss Energie Keeper Reno an, doch von seinem Körper sprang der Ball in das Tor zum 2:1 Endstand.
Energie Interimstrainer Markus Feldhoff zog nach dem Spiel ein positives Fazit: „Ich denke, wir hätten einen Punkt auf jeden Fall verdient gehabt. Trotzdem Glückwunsch an Dynamo.“
Überschattet wurde das Derby von unverbesserlichen Dynamo Chaoten. Sie haben ihrem Verein einen Bärendienst erwiesen, als sie zu Beginn der Partie mehrere Bengalfeuer zündeten. Derzeit läuft das Revisionsverfahren wegen des Pokalausschlusses durch den DFB. Beim DFB Pokal Spiel von Dynamo Dresden in Dortmund kam es zu schweren Ausschreitungen.
Die rund 1.500 mitgereisten Energiefans verabschiedeten sich mit einem Spruchband vom Ex – Trainer Pele Wollitz, der vor einigen Tagen das Handtuch geworfen hatte: “Alles wendet sich zum Besten – Pele zurück im Westen”.
Der Energie-Trainer nimmt ihnen die zu hohe Erwartungshaltung und die Pöbeleien übel, weil er für den Verkauf des Stadionnamens ist.
Wollitz gegen die Fans. Was sagen die?
Michael Wolff (49) vom Fanklub „Berliner Jungz“: „Ich finde seine Reaktion überzogen. Im letzten Jahr stimmten Wort und Tat bei Wollitz nicht, aber man muss anerkennen, er macht einen guten Job. Trotzdem, der Aufstieg wäre ein Wunder. So denken die meisten.“
Gero Urban (47) aus Forst: „Es gibt immer Nörgler, die gegen den Trainer schießen, aber die kann man an zwei Händen abzählen.“
Sieht auch der Fan-Beauftragte Thomas Lange (45) so: „Mit seiner Offenheit und Leidenschaft kommt Wollitz an. Man denkt, er gehört zu den Fans.“
Und was ist mit dem Stadionnamen? Urban: „Ich gehe nicht ins Stadion, sondern gehe vor allem hin, um meine Mannschaft zu sehen.“
Wolff: „Es wäre schön, wenn der Name, Stadion der Freundschaft’ bestehen bleibt, aber ich verstehe die Interessen des Vereins.“
Fußballderbys sorgen immer für viel Stimmung und Spannung. Und gerade wenn es gegen Hertha BSC zur Sache geht. Kein Wunder das zum ersten echten Derby in dieser Spielsaison gegen die alte Dame nicht nur Berliner JungZ sondern auch MädelZ mit an Bord waren. Diejenigen die nicht mit dabei sein konnten soll der folgende Videobeitrag ein Eindruck von der tollen und zum Teil aufgeheizten Atmosphäre geben.
Pünktlich zum Saisonstart wurden die Vorjahressieger in der “BJ – Tipprunde” gekürt. Ronny Köhler aus Waltersdorf fing kurz vor dem 34. Spieltag Thomas Gourdet, alias KALEU aus Eichwalde ab.
Der hatte über Monate die Führungsposition unter mehr als 40 Tippern inne gehalten. Dritter wurde Florian Oertel. Für Anerkennung sorgte das Ergebnis von Mrs. Moorehouse, alias Schlupp. Die Engländerin erreichte Platz 4. Sie ist Fan von Arsenal London und natürlich ein großer Sympathisant des FC Energie Cottbus und tippt aus dem fernen Mutterland des Fussballs die Zweite Bundesliga. Trostpreise gingen an die Tipper Marion, Bojan Prasnikar und ogefr03aD.
In wenigen Stunden geht es in die neue Zweitligasaison. Viele spannende Fragen werden in den nächsten Wochen und Monaten beantwortet werden. Bleibt Energie die Nummer 1 im Osten? Wo landen die Cottbusser am Ende der Saison? Mit den Derbymannschaften von Hertha BSC, Union Berlin und Erzgebirge Aue wird es jedenfalls packende Duelle geben, das dürfte feststehen. Einige Säulen der Mannschaft aus der vergangenen Saison haben ihre Koffer gepackt und sind abgereist. Tremmel, Angelov, Burca, Rivic und Kweuke verließen den Verein. Andere Kicker kamen neu hinzu, obwohl Aufsehen erregende Namen ausblieben.
Trainer und “Strippenzieher” Pele Wollitz ist von der Qualität seines jungen Teams und den Neuzugängen total überzeugt. “„Wenn ich Spieler hole, dann übernehme ich auch die Verantwortung. Für sie und ihre Leistung.“, so Wollitz. Auch Energie Präsident Lepsch schwärmte. Der Kader sei “in Qualität und Breite weiter verstärkt” worden. Das Fußballleben in den nächsten Wochen wird zeigen ob beide Recht behalten werden.
Gespannt darf man auf die künftige Offensive sein. Sie könnte die Achillesferse im Team sein. Zwar kam mit Jules Reimerink ein hochgelobter neuer Offensivmann aus Holland, doch dort kam er in der letzten Saison lediglich in sieben Spielen zum Einsatz und das auch nur durch Einwechselungen.
Finanziell fährt der Verein, dank einem straffen Management im sicheren Fahrwasser. Hoffentlich haben sich die Wogen um den ehemaligen Sportdirektor Michael Feichtenbeiner inzwischen geglättet. Denn unruhige Zeiten in der Vereinsspitze taten der Energie Elf noch nie gut.
Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief nicht gerade überzeugend. Über die Niederlagen gegen Preußen Münster und vor allem gegen den VfB Oldenburg war Wollitz stink sauer. Die jungen Spieler seien überfordert gewesen und den Erfahrenen fehlte es in diesen Spielen an Leidenschaft bemängelte Wollitz. Auch der Auftritt im DFB Pokal stärkte nicht gerade die Zuversicht in Sachen eines überzeugenden Offensivfußball der Rot Weißen. Bei jedem Saisonauftakt herrscht natürlich auch die Angst vor einem Fehlstart. Und gerade da werden der eine oder andere Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen. Bleibt den Energie Kickern nur zu wünschen, dass sie sich dieses Szenarium selbst ersparen und in den ersten Spielen erfolgreich punkten. Getreu dem Motto: “Auf geht’s Cottbus kämpfen und siegen!”
In wenigen Tagen rollt nach einer langen Sommerpause der Ball in der Fussballbundesliga. Gleich drei Mannschaften aus der Region Berlin/Brandenburg spielen in einer Liga, auch wenn es nur die Zweite ist. Energie Cottbus, Hertha BSC und Union Berlin. Dass es in Schulzendorf Eiserne Fans und natürlich auch Anhänger der alten Dame gibt, liegt auf der Hand. Doch was viele Schulzendorfer nicht ahnen: Eine Reihe von Mitglieder des offiziellen Energie Cottbus Fanclubs “Berliner JungZ” haben sich im Ort etabliert. Das nahm der Fernsehsender rbb zum Anlass um mit den Supportern in das Gespräch zu kommen. Jüngstes Fanmitglied der Cottbusser ist übrigens Lisa. Sie hatte besondere Freude am Filmspektakel.
Am kommenden Donnerstag wird der Beitrag über die Schulzendorfer Fußballfans in der Sendung Zipp ab 18:30 Uhr gesendet.
Mit einem neuen Antlitz präsentiert sich ein Teil der “Berliner JungZ” in der neuen Saison 2010/2011. Das bisher betriebene (halb) redaktionelle System der Jahre zuvor ließ sich nicht mehr aufrecht erhalten. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Energie ad acta gelegt wird, im Gegenteil. Diese Plattform wird eine andere sein, aber keinesfalls schlechter! Wenn Euch diese Seite gut gefällt, sagt es bitte weiter. Wenn nicht, dann behaltet es bitte für Euch!!!!